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KHZG | Förderantrag

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KHZG: Chancen für die Digitalisierung

Mit dem von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) stehen der Krankenhauslandschaft 4,3 Milliarden Euro für Investitionen in eine bessere und modernere Ausstattung zur Verfügung. Diese Summe wird durch Bund und Länder aufgebracht und steht für Investitionen in Digitalisierung, IT-Sicherheit sowie Erweiterungen der Notfallkapazitäten und besonderer Behandlungsformen im Pandemiefall zur Verfügung. Das KHZG spannt sich dabei über elf Fördertatbestände mit dem Fokus auf die Krankenhaus-Prozesse sowie der Begleitung des Patienten vor und während des sowie nach dem Krankenhausaufenthalt.

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Antragsstellung | Förderung im Rahmen des KHZG

Die länderspezifische Timeline zur Bedarfsmeldung

Eine besondere Herausforderung für die Antragstellung stellt die vorgegebene Zeitschiene dar. Alle Bedarfsmeldungen müssen bis spätestens 31.12.2021 dem BAS vorliegen. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass der Weg dorthin länderspezifischen Vorgaben unterliegt. Vor allem bei länderübergreifenden Anträgen erhöht dies die organisatorische und kommunikative Komplexität enorm.

Die Rolle der Krankenhausgesellschaften ist ebenfalls sehr unterschiedlich gewichtet. Hinzu kommen Unterschiede bei der Verteilung der Gelder bzw. Beteiligung an den Kosten durch die Länder. Hier hilft eine gute Kommunikation zu allen beteiligten Stakeholdern und eine juristische Prüfung ihres Vorhabens auf das jeweilige Vergaberecht. Für beides stehen wir Ihnen gerne mit unserer Kompetenz und unserem Netzwerk zur Verfügung.

Fördertatbestände

Das KHZG zielt auf eine Vernetzung von Leistungserbringern im Gesundheitswesen ab und gibt dazu die Verbesserung der technischen Infrastruktur in Krankenhäusern vor. Alle geplanten Digitalisierungsvorhaben, die gefördert werden sollen, müssen sich in einen der elf Fördertatbestände einordnen lassen.

Die Fördertatbestände sind dabei in obligatorische und optionale Tatbestände aufgeteilt. Eine nicht erfolgte Umsetzung der fünf MUSS-Tatbestände führt ab 2025 zu einem Abschlag von bis zu 2 Prozent des Rechnungsbetrages für jeden voll- und teilstationären Fall.

Das KHZG zielt auf Investitionen in moderne Kapazitäten zur Notfallversorgung, digitale Infrastruktur und sektoren-übergreifende Vernetzung. Der Bereich IT-Sicherheit ist außerdem als Querschnittsthema in allen Fördervorhaben mit 15 Prozent der Investitionssumme verbindlich umzusetzen.

Durch Investitionen in digitale Infrastrukturen bietet das KHZG Potenzial für eine deutliche Steigerung der Digitalisierung: Hier können Vorhaben in den Bereichen elektronische Dokumentation von Leistungen, digitales Medikationsmanagement und Patientenportal gefördert werden. Personelle Maßnahmen, wie Schulungen und Fortbildungen, sind ebenfalls förderfähig.

Die verschiedenen Fördertatbestände sprechen unterschiedliche Prozesse des Krankenhauses an. Einzelne Vorhaben des KHZG können alle Aspekte der Patient Journey betreffen. So setzt sich der Patienten mithilfe des Patientenportals bereits vor der Aufnahme mit seiner Behandlung auseinander. Durch die Überleitung des Patienten in Reha-Institutionen sind auch nachgelagerte Prozesse eingebunden. Das Patientenportal begleitet den Patienten somit während des gesamten Falles und hat mögliche Schnittstellen zu allen weiteren Tatbeständen.

Prozesslandkarte

Die Prozesslandkarte hilft dabei, die Prozesse und einzelne Fördervorhaben übersichtlich zu visualisieren. Aus dieser Darstellung lässt sich ableiten, welche Fördertatbestände an welchen Stellen mit einzelnen Prozessen des Krankenhauses und mit weiteren Fördertatbeständen interagieren.

Betrachtet man zusätzlich die Patient Journey (vor, während und nach dem Aufenthalt), zeigt sich, wann ein Patient mit welchem Fördertatbestand „interagiert“.

Für die Umsetzung eines Fördervorhabens ergeben sich dann folgende Schritte:

  1. Prüfen, welche bestehenden Prozesse wie angeschnitten werden
  2. Prüfen, welche weiteren Fördervorhaben diesen Prozess betreffen können
  3. Prüfen, welche zusätzlichen Schnittpunkte alle Fördervorhaben haben, die diesen Prozess bereits betreffen.

Patientenportal

Mit den jüngst geschaffenen Gesetzesentwürfen haben sich die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen und nachhaltigen Betrieb von Patientenportalen grundlegend geändert. Das Patientenportal, wird als Kundenportal eine wichtige Rolle im Wettbewerb um zukünftige Patienten spielen. Als „digitale Repräsentanz“ einer Klinik im Internet stellt es dem Kunden nicht nur kostenpflichtige Mehrwerte zur Verfügung, es ist auch das erste „Look and Feel“, mit dem der Patient in Berührung kommt.

Bereits hier besteht die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen mittels sinnvoller und nahtlos integrierter Serviceleistungen. Die Herausforderung besteht dabei darin, die Services so umzusetzen, dass auch auf Klinikseite monetäre und prozessuale Mehrwerte entstehen und keine Zusatzlast. Hierzu gehören beispielsweise Services, die das Potenzial haben, sich positiv auf den Case Mix auszuwirken.

Beratung und Unterstützung
für Krankenhäuser

Sicher durch die Veränderungen | schnell greifbaren Nutzen schaffen

Wir führen Sie sicher durch Veränderungen. ​Im Geschäftsfeld Digitalisierungsstrategien für Krankenhäuser unterstützen wir Organisationen im stationären Sektor, sich mithilfe digitaler Technologien strategisch neu auszurichten, d. h. sie nicht nur effizienter zu machen, sondern auch ihre Kundenorientierung und Innovationskraft zu stärken. Dabei schaffen wir schnell greifbaren Nutzen und befähigen Organisation und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne uns auszukommen. 

Grundlagenmodul: Digitalisierungsstrategie und Förderantrag

Für das Krankenhauszukunftsgesetz haben wir ein Paket aus sechs Komponenten zusammengestellt, mit dem wir Krankenhäuser von der Idee bis zur Einreichung des Antrages begleiten.

Unser Angebot deckt dabei alle relevanten Schritte von der Analyse über die Strategie bis zur Einreichung des oder der Förderanträge ab.

Wir betrachten ein Krankenhaus stets ganzheitlich. Im Rahmen der ersten Komponente erfolgt zunächst die Analyse des Status quo. Eine Bestandsaufnahme der organisatorischen, konzeptionell und fachlichen Ausrichtung ergänzen wir dabei um eine Umfeldanalyse. Zudem folgt eine umfassende technische Erhebung der Bestandssysteme. Aufbauend darauf identifizieren wir mit Ihnen gemeinsam unter der strategischen Ausrichtung der Klinik die Ansatzpunkte für Digitalisierungsprojekte.

Mit verschiedenen Methoden wie z. B. Business-Model-Canvas sorgen wir dafür, dass die Projekte alle relevanten Stakeholder und Aspekte in Ihrem Haus bedacht werden.

Ein weiterer wichtiger Teil des Paketes ist die Prüfung und Validierung auf die relevanten Fördertatbestände. Dabei beachten wir die gesetzlichen Anforderungen und MUSS-Kriterien, blicken mit Ihnen zusammen aber auch weiter und prüfen, wie mit wenig Aufwand Synergien aufgetan werden können.

Wir wissen um die regionalen Herausforderungen, denen sich eine Einrichtung bei der Beantragung von Förderung aus dem KHZG stellt undkönnen Sie sehr genau darin unterstützen, den Förderantrag entsprechend Ihres Bundeslandes vorzubereiten. Die Einreichung des Förderantrages in Ihrem Bundesland begleiten wir dabei ebenfalls bei Bedarf.

_fbeta ist zertifizierter Dienstleister des Bundesamtes für Soziale Sicherung.

Fachmodul: Ausschreibungsbegleitung

Fachmodul: Bieterbewertung

Im Zusammenhang mit dem KHZG treffen wir, nicht nur bei Patientenportalen, immer wieder auf die Frage: Wie findet ein Krankenhaus den für sich passenden Anbieter? 

Grundsätzlich gilt dabei: Alle Digitalisierungsvorhaben, die mit dem KHZG angestoßen werden können, sind hochgradig individuell. Jede Lösung muss auf Gegebenheiten und Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sein, um eine reibungslose Integration in den Klinikalltag und die -systeme zu ermöglichen.

Aus unserer Sicht gibt es dennoch einige allgemeine Leitfragen, die sich Krankenhäuser stellen können, um verschiedene Anbieter einzuordnen und vergleichen zu können.

Am Beispiel des Patientenportals stellen wir Ihnen gerne eine Checkliste zur Verfügung. Diese umfasst fünf Themenblöcken und relevanten Fragen, die für die Anbieterauswahl relevant sind. Solch eine Bewertung kann dann mit den Anforderungen Ihres Krankenhauses abgeglichen werden.

Diese Fragen bieten allerdings lediglich einen ersten Anstoß für die Auswahl und stellen nur einen Baustein des Auswahlprozesses dar. Lokale Gegebenheiten und individuelle, langfristige Bedürfnisse müssen darüber hinaus berücksichtigt werden.

 _fbeta unterstützt seine Kunden dabei nicht nur bei der Auswahl von Dienstleitern und Anbieter sondern liefert auch langjährige Erfahrung in der Umsetzung von IT-Projekten.

Fachmodul: Interoperabilität

Interoperabilität ist eine explizite Forderung im KHZG, die sich über alle zu realisierenden Vorgaben erstreckt. Das Ziel, welches der Gesetzgeber damit verfolgt, ist ein durchgehender Datenfluss im Gesundheitswesen: von niedergelassenen Arzt über das Krankenhaus bis hin zu Reha- oder Pflegeeinrichtung.

Wir unterstützen Sie, indem wir Ihre Anträge oder Umsetzungen auf semantisch syntaktischen Integrität prüfen.

  • Prozessanalyse, IT-Systeme, Schnittstellen und Standards
  • Begleitung Anbindung an ePA
  • Begleitung technische Integration KIS
  • Prüfung semantisch syntaktische Operabilität

Fachmodul: Projektmanagement (agil/klassisch)

Die komplexen Anforderungen aus dem KHZG bringen es mit sich, dass diese ohne ein effizientes Projektmanagement nicht mehr bewältigt werden können.

Im Fall des Patientenportals hat man es schnell mit einem Multiprojektmanagement zu tun, das sich über mehrere „Gewerke“ hin erstreckt. Allein die Vielzahl der Projekte kann dazu führen, dass die eigenen Projektmanagementkapazitäten nicht mehr ausreichen.

Wir unterstützen Sie bei Ihren Vorhaben mit klassischen oder agilen Projektmanagementmethoden, Ressourcen oder beim Aufbau einer eigenen Projektmanagementabteilung.

Fachmodul: Fördertatbestände

Wir bieten Ihnen vielfache Expertise aus der medizinisch und technischen Erfahrung unserer Mitarbeiter und Partner, um die Herausforderungen der einzelnen Fördertatbestände zu meistern.

Methodisch können wir Sie individuell mit entsprechende Workshopformaten dabei unterstützen, die für Sie optimale Lösung zu entwickeln.

Fachmodul: Datenschutz/-sicherheit

Die Stellung von Datenschutz und IT-Sicherheit wir im KHZG explizit dadurch betont, dass in allen Anträgen 15 Prozent  der Aufwände für diese Themen eingeräumt werden muss.

Die sinnvolle Anwendung dieser 15-%-Klausel ist nicht immer einfach. Für KRITIS Häuser ist auch die Finanzierung eine Frage, da diese nicht aus den Mitteln des KHZG erfolgen darf.

Wir beraten Sie mit unserer Expertise und erstellen in Kooperation mit unserem wissenschaftlichen Partner Prof. Dr. Peter Haas, FH Dortmund, auch entsprechende Gutachten und Audits.

  • Basis Auditierung
  • Risikominimierung
  • Datenschutzschulung/Sensibilisierung
  • Datenschutzfolgeabschätzung

Fachmodul: Dienstleistersteuerung

Einigen Fördertatbeständen sind so komplex, dass die Umsetzung oft nicht mehr durch einen Dienstleister alleine erfolgen kann.

Prozesse, die eine Vielzahl von Schnittstellen berühren, verlangen nach interdisziplinären Teams mit Vertretern der einzelnen Dienstleiter. Wo auf Seiten der Projektsteuerung von Multiprojektmanagement geredet wird, dort hat man es im Operativen mit einer Multi-Dienstleistersteuerung zu tun.

Unsere Erfahrung aus großen, komplexen Projekten des Gesundheitswesens kommt ihnen dann zu Gute, wenn es darum geht, die geplante Umsetzung ressourcenschonend zu steuern.

Fachmodul: Organisationsberatung

Das KHZG ist vor allem eines: eine organisationale Herausforderung. Denn jeder, der im Krankenhaus arbeitet, ist auf die eine oder andere Art von den Auswirkungen dieses Gesetzes betroffen! Haben Sie Ihre Organisation darauf vorzubereiten?

Idealerweise wurde an alle Beteiligten kommuniziert, was da auf Sie zukommt und wie sich die Arbeit in Zukunft dadurch verändern wird? Nicht zuletzt gestaltet sich nach der technischen Umsetzung die Einführung neuer Software in ein Haus deutlich einfacher, wenn die Betroffenen bereits im Vorfeld informiert und an diesem Prozess aktiv beteiligt wurden.

Aber auch bestehende Kommunikations- und Organisationsstrukturen müssen daraufhin hinterfragt werden, ob sie die neu geschaffenen Prozesse noch optimal unterstützen und abbilden können. Dafür braucht es idealerweise einen Blick von außen! Gerne bringen wir eine neue Perspektive auch in Ihr Haus

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_projekte

Projekte, in denen wir durch Kenntnis des Marktes und der relevanten Anforderungen Mehrwerte geschaffen haben

Welche Herausforderung möchten Sie meistern?

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